:DE: Staking und die Steuern in Deutschland (Proof of Stake)

So…hier die neue Version, hab es noch nicht gelesen…

Punkt 63 ist vermutlich der Wichtigste für die meisten hier🤓

@BerndHoffmann und @Klobbinger wie von euch beschrieben geht das (grundsätzlich) nicht, lest bitte die alten Posts. Führe ich gerne die Tage mal noch aus.

→ Bei Cardano könnt ihr Stake und Stakeeinkünfte nicht trennen. Das heißt ihr müsstet irgendwie, weiter oben beschrieben, konstruieren, dass die Erträge auf eine andere Wallet gehen.
->Ansonsten greift immer das FIFO Prinzip, ihr verkauft also nicht den Ertrag, sondern den Stake.

Das müsst ihr alles dem FA erklären und natürlich auch selbst verstehen. Einfach mal googeln und den Thread hier lesen.

Nachdem das BMF Schreiben jetzt raus ist und die 10 Jahre Haltefrist wieder vom Tisch ist - wie geht ihr in der Steuererklärung damit um?
Wenn gestakte ADA in 2021 nach Ablauf der 1-Jahres Haltefrist verkauft wurden, ist der Gewinn ja jetzt steuerfrei. Trotzdem noch in der Steuererklärung in Anlage SO mit angeben, damit der Verkauf gegenüber dem FA offen gelegt ist? Oder einfach weglassen aus der Steuererklärung?

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Beides möglich. Ich gebe immer alles an, macht Cointracking sowieso…und dann kann das FA niemals um die Ecke kommen und sagen, ich habe was verheimlicht​:man_shrugging::upside_down_face:

Der einzige Grund nicht alles anzugeben, ist ja irgendwas zu verschleiern oder halt Gebühren beim SB zu sparen🤷‍♂️

Ehm lieber Jack das Fa muss und sollte au net alles wissen?!!
Wo ist denn hier die Demokratie :wink: Ich denke da bissl anders, ich lass mir nichts vorschreiben, halte mich nach Regeln aber wenn es zu weit geht, dann bin ich der erste, der vorne mit dabei ist und ganz laut schreit.
Btw, Aussage vom Kumpel der SB ist: wo keine Steuern anfallen, da braucht man au nichts angeben. Schönen Sonntag :call_me_hand:

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Der einzige Grund nicht alles anzugeben, ist ja irgendwas zu verschleiern oder halt Gebühren beim SB zu sparen

Meine Sorge ist halt, dass mein FA / Sachbearbeiter das Wegfallen der 10 Jahre nicht so auffasst oder vom BMF-Schreiben nix mitgekriegt hat oder was auch immer und ich dann hinterher das Theater am Hals habe habe mit Einspruch einlegen gegen den Steuerbescheid…

Mein Steueranwalt sieht das genau so. Das ist alles vollkommen korrekt…aber bei den vielen Halbwahrheiten und Verständnisproblemen hier im Forum und auch im Internet, sollte man halt ganz vorsichtig sein, wenn man meint, man lässt was weg. Viele verstehen nicht wie Staking, DeFi oder auch Haltefristen berechnet werden…zudem bekommt das FA ganz automatisch von deiner Bank eine Info, wenn größere Geldbeträge eingehen.

Für mich ist es Sicherheit, wenn sich die Software oder ich mich verrechne, dem FA aber alles offen lege, kann nachher niemand kommen und sagen, du hast hier aber Steuern hinterzogen.

Wie immer, dass muss und sollte aber immer jeder für sich entscheiden bzw. sein Wissen und Doku nicht überbewerten.

Beschäftige dich bitte wie das mit den RS und dem BMF funktioniert…dann merkst du schnell, dass da nichts mit nicht mitbekommen ist.

Lies mal Punkt 63…da ist kein Verstehensspielraum.

→ die 10 Jahre gab es nie, es war ein Schreckgespenst, dass in einem Entwurf stand. Dieser hatte keine Rechtsverbindlichkeit. Man könnte jetzt auch sagen, dass BMF hat ein Problem erfunden, dass vermutlich beim ersten Gericht sowieso gekippt wurden wäre…AFA usw. Also vermutlich hat das BMF einfach eine Blamage vor Gericht vermeiden wollen…

→ aber egal, die 10 Jahre sind weg, es steht klar drin, dass es die nicht gibt. Mehr oder weniger gibt es dazu nicht zu sagen.